Angebote

Unsere Angebote

In unseren Vorträgen, Trainings und Seminaren vermitteln wir die wesentlichen Elemente und Komponenten des "Autorität-Tuns": entweder in einer Auswahl (kürzere Workshops) oder im Gesamten (längere Trainings und Seminare). Dazu arbeiten wir sowohl informationsbezogen, als auch erfahrungs- und entwicklungsorientiert mit den teilnehmenden Personen.

Bewährt haben sich dabei die Trainings in überschaubaren Gruppen: Die "Basis-Seminare" unserer Autoritätstrainings. Die Teilnehmenden gehören dabei entweder einer spezifischen Zielgruppe an: also z.B. Eltern, Lehrerinnen, Lehrer, Rektorinnen, Rektoren, Führungskräfte aus Profit- oder Nonprofit-Organisationen, Sozialpädagoginnen, Sozialpädagogen usw.; oder die Gruppe ist ganz "gemischt". Beides hat Vor- und Nachteile - wählen Sie aus, was am besten zu Ihren eigenen Lernwünschen passt. Autoritätstrainings gibt es für Teilnehmende, die aus unterschiedlichen oder denselben Institutionen, Unternehmen und Organisationen kommen.

Wir entwickeln die Trainings bezogen auf Ausgangslage und Bedarf maßgeschneidert und passen sie auch im Verlauf den Bedürfnissen und Interessen der Teilnehmenden an.

Zusätzlich zu den "Basis-Trainings" umfasst unser Angebot zudem Projekte zur Entwicklung von Autorität in Institutionen (z.B. Schulen, sozialen Einrichtungen), wie auch themenbezogene Supervision und Coachings für Einzelpersonen oder kleine Gruppen.

Je nach Bedarf kooperieren wir bei allen Angeboten mit weiteren Institutionen und Fachleuten aus dem jeweiligen beruflichen Feld.


  • Für Lehrerkräfte, Sozialpädagoginnen und -pädagogen

    Jede Form von Erziehung braucht persönliche Autorität. Nach den Irrwegen autoritärer Erziehungsstile in der Vergangenheit und Versuchen mit autoritätsfreier Erziehung seit den 1970er Jahren hat sich heute ein "autoritativer" Erziehungsstil als tragfähig und erfolgreich erwiesen.
    Dabei übernehmen die Erziehenden klar die Führung, setzen auf Kooperation, geben Orientierung und sind als Person greifbar und verantwortlich.

    Dieser Erziehungsstil stellt die größten Herausforderungen an professionell Erziehende. In den meisten Ausbildungsgängen wird die Kompetenz zur persönlichen Autorität nicht vermittelt. Viele professionell Erziehende bringt ihre fehlende Autorität gerade mit schwierigen Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen an ihre Grenzen. In Konflikt- oder Stress-Situationen fallen sie deshalb häufig in autoritäre Verhaltensweisen zurück (z.B. Rumbrüllen, Kneifen, Strafen) - oder sie geben auf, werden apathisch, lethargisch, fühlen oder markieren sich als Opfer und verlassen dabei ihre Rolle.

    Unser Angebot von Autoritätstrainings für professionell Erziehende umfasst sowohl Vorträge, Trainings im Gruppensetting (Seminare; Inhouse-Trainings), wie auch die Begleitung individueller Lernprozesse (Training on the Job; Coaching mit thematischem Akzent auf Autoritätsaspekte)

    Das Wissen um die eigene Bedeutung als Autorität, eine stabile innere Haltung und das bewusste Einüben wesentlicher autoriativer Komponenten helfen dabei, im "grünen Bereich" der positiven, persönlichen Autorität zu bleiben und dabei wirksam zu sein. Damit lässt sich auch vor Konflikten und heißen Phasen eine tragfähige und anerkennende Beziehung aufbauen, die dabei hilft, Krisen und Stress gut zu bewältigen.


  • Für Führungskräfte in Unternehmen und Organisationen

    Führungskräfte sind - neben Anforderungen an ihre fachliche Kompetenz - in besonderer Weise herausgefordert, ihre Autorität überzeugend darzustellen. Der persönliche Autoritätsstil muss dabei an die jeweilige Unternehmenskultur angepasst werden.

    Unser Angebot von Autoritätstrainings für Führungskräfte umfasst sowohl Trainings im Gruppensetting (Seminare; Inhouse-Trainings), wie auch die Begleitung individueller Lernprozesse (Training on the Job; Coaching mit thematischem Akzent auf Autoritätsaspekte).

    Bei diesen Angeboten für Führungskräfte kooperieren wir ggf. mit erfahrenen Trainerinnen und Trainern aus dem Profit-Bereich.



    Vortrag/Workshop: Väter im Betriebszustand: Die Führungskraft als Vater

    Wie die Vaterrolle hat sich auch das Verständnis von Führung in Organisationen und Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten erheblich verändert. War der Vater im Patriarchat der Herr im Haus, der Gebieter der Familie, galt die Führungskraft als unangefochtene Autorität, der sich alle unterzuordnen hatten. Beide Rollen haben sich gravierend gewandelt und sind weiter in Entwicklung. Deshalb sind hier weder Panik noch Polemik angebracht. Die Richtung zeichnet sich schon gut ab: Persönliche Kompetenzen, die länger schon auch eine Qualität des Väterlichen ausmachen, reichern Führungskompetenzen an. Umgekehrt wird zunehmend in Familien deutlich, dass Orientierung, Klarheit oder auch Beaufsichtigung notwendige Elemente darstellen – wie sie auch Führungskräfte benötigen.

    In der Doppelrolle als Führungskraft und als Vater kann sich also Nutzen für beide Seiten aufspüren lassen. Können Führungskräfte etwa aus ihrem Vatersein Wertvolles für ihre berufliche Funktion lernen? Auf jeden Fall! Braucht es möglicherweise gerade davon etwas in der Familie, was gute Führungskräfte verkörpern? Genau!

    Das Thema wird als Vortrag oder als Workshop angeboten.


  • Für Eltern und andere familiär Erziehende

    Als Mutter oder Vater eine hilfreiche, gute, persönliche Autorität zu sein ist oft nicht einfach. Wie kann das heute auf eine gute Weise "gehen"? Das kann gelernt, erweitert und vertieft werden!

    In Vorträgen, Seminaren und in "Eltern-Coachings" in kleinen Gruppen machen wir Eltern mit den Aspekten vertraut und unterstützen sie dabei, ihre Elternrolle gut auszufüllen!

    Kinder kommen zwar kompetent und gut ausgestattet auf die Welt. Das meiste, was sie fürs Leben und fürs Großwerden benötigen, bringen sie mit. Ihnen fehlt allerdings noch reichlich Erfahrung und Wissen.

    Sie brauchen deshalb Erwachsene, die sich auskennen und die ihnen Halt, Orientierung und Führung bieten. Am wichtigsten dabei sind die Eltern. Allen Kindern nützen Eltern mit guter, persönlicher Autorität.

    Für Eltern besteht eine große Herausforderung darin, die passende Form für die Liebe zu ihrem Kind zu finden: Es geht dabei um die Balance zwischen Gewährenlassen, Großzügigkeit auf der einen, und Einschränken, Fordern, Verweigern auf der anderen Seite: zwischen "ja" und "nein" sagen. Persönliche Autorität hilft, diese Balance herzustellen, sie erlaubt beides mit einem guten Gefühl.

    In kaum einem Erziehungsratgeber fehlt der Hinweis, Eltern müssten Grenzen setzen. Das ist zwar richtig, gleichzeitig auch doppelt falsch: Denn auf der einen Seite fehlen meistens konkrete Hinweise darauf, wie das geht. Viele Eltern meinen dann, sie müssten ihre Kinder strafen oder durch Strenge zur Disziplin bringen. Und auf der anderen Seite vermittelt diese Haltung den falschen Zeitpunkt: Das Handeln der Eltern beginnt erst beim Grenzen setzen selbst: also z.B. bei Regelverstößen oder Ungehorsamkeit. Dann warten Eltern auf die Krise, auf den Problemfall, um einschreiten zu können, indem die Grenze gesetzt wird.

    Gute elterliche Autorität beginnt viel früher: Im Gelingen, in der Beziehung, vor der Krise, vor dem Problem. Das garantiert nicht, dass es keine Probleme gibt. Aber auftretende Schwierigkeiten können viel leichter bewältigt werden.